SONDERKONZERT-GONG

JAZZMEILE THÜRINGNEN und FREAK OUT präsentieren
GONG im Kulturbahnhof Jena / 11.Oktober 2017 / 20.30 Uhr

 

NEWS:
http://www.gongband.net/news/
video:
https://trinitymusic.de/events/berlin/gong

https://de.wikipedia.org/wiki/_(Gong)
http://roxikon.de/rock/progressive-rock/gong-band/


Das neue Album der legendären GONG “Rejoice! I’m Dead!“ stieg direkt nach Release auf Platz 16 der UK Rock Charts ein. Aber Moment – wie geht denn sowas? Eine NEUE Platte von DEN Gong?

Schon von je her waren GONG ein Garant für das Unerwartete. Als psychedelisches Konglomerat um die beiden charismatischen und schillernden Hauptfiguren Daevid Allen und Gilly, drehte und wand sich die Band in der Metamorphose mit jedem neuen Album und jeder Tour in eine neue Gestalt und eroberte neue Welten: Jedes Output und jeder Schritt vom Publikum beobachtet, kritisiert, diskutiert und seziert.

So wie man es eben mit aufregenden Geschichten macht – und die von Gong ist aufregend:
Sie begann 1967 in der französischen Kommune in Paris, die Daevid und Gilly ein Zuhause bot, nachdem diesem, damals noch Gitarrist der legendären SOFT MACHINE, der Einlass in seine Heimat England verwehrt wurde.

Als Konstante durch eine Saga von Plattenfirmen-Mauscheleien, über Gerichtstermine, zu Wiedervereinigungen bis hin zum Tod und zur Auferstehung, zog sich ein Strang wunderschöner, magischer und manchmal auch bedrohlicher Musik. Und noch nie war GONG so lebendig wie heute, noch nie war die Energie der Neuerschaffung so stark.

Das Prog Magazine schrieb überzeugt über das Album, es sei der Beweis, dass das Erbe von Daevid Allens wohl in den nur vorstellbar besten Hände sei und spricht von einer Wiedergeburt und nicht von einem Requiem.

Die derzeitige Besetzung, die das Feuer der exaltierten Heroen der Canterbury hochhält, traf in den letzten sieben Jahren aufeinander: Dave Sturt schloss sich der Band bei Veröffentlichung von 2032 an, als Nächster schreitete dann Ian ‘Eastwinds’ East durch die Zauberkugel zu GONG, Fabio Golfetti, ein alter Kollaborateur der Band, schiffte sein Gitarren den langen Weg von Brasilien, Sänger Kavus Torabi erschien Daevid in einer Vision und Cheb Nettles war einfach irgendwann plötzlich da.

Zusammen sind sie gekommen den musikalischen Teekessel noch weiter hinaus in unendliche Weiten des Universums und näher an den Gehörgang zu bringen – und als namentlich verzeichnete Mitglieder des Prekariats darf man dabei auf einiges gefasst sein.

(21.06.2017)

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